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VOLKSKRANKHEIT BLUTHOCHDRUCK
 

In Österreich leiden schätzungsweise 60 Prozent der Menschen an erhöhtem Blutdruck. Die Weltgesundheitsorganisation definiert hohen Blutdruck bei mehrfach gemessenen Werten von 140 und mehr (oberer Wert) beziehungsweise 90 und mehr (unterer Wert). Heute spricht man bereits bei einem Wert von 120 bis 140 (oberen) und bei einem Wert von 80 bis 90 (unteren) von erhöhtem Blutdruck (Prähypertonie).

Diagnose

Die Diagnose ergibt sich aus mehrfachen Messungen, die anhand einer Langzeitblutdruckmessung oder anhand einer 24-Stunden-Blutdruckmessung durchgeführt werden, wobei der Blutdruck in der Nacht niedriger sein soll als am Tag.

Krankheitszeichen

Meist verspürt der Patient keine Krankheitszeichen, die genaue Befragung bringt jedoch manchmal Begleiterscheinungen wie Schlafstörungen, Gemütsstörungen, Herzklopfen, schnelle Erschöpfbarkeit, Atemnot oder ähnliches ans Licht.

Ursachen

Der Blutdruck wird im Körper durch viele Hormone gesteuert. Die Hormone werden durch falsche Lebensweise, Bewegungsarmut, zuviel Essen, Salzkonsum, Stress falsch hochgeregelt. Da die Hormone in den Nieren, Nebennieren und unter anderem an den Gefäßwänden gebildet werden, führt dies letztendlich zu einer Engstellung und schlußendlich zu einer Zerstörung der Gefäße und zu einer Überbeanspruchung des Herzmuskels.

Behandlung

In erster Linie sollte natürlich - wie bei jeder Erkrankung - die Ursache behandelt werden. So sollte das Gewicht reduziert werden, es sollte mehr Bewegung betrieben werden und der Salzkonsum sollte eingeschränkt werden. In zweiter Linie ist die Verordnung von blutdrucksenkenden Medikamenten notwendig, wobei die Medikamente über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig eingenommen werden müssen.