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KAPSELENDOSKOPIE
 

Für die Untersuchung des Magens und Dünndarms steht seit Kurzem ein neues Verfahren zur Verfügung: die Kapselendoskopie.

In einer 26 x 11 mm großen und 3,7 g schweren Kapsel, deren Aussehen einer Medikamentenkapsel identisch ist, sind Lichtquellen, eine Minikamera und eine Sendereinheit untergebracht. Die Kapsel wird mit einem Schluck Wasser geschluckt, wandert über mehrere Stunden durch den Magen-Darm-Trakt und sendet dabei pro Sekunde zwei Bilder aus dem Inneren des Körpers an einen Empfänger mit angeschlossenem Rekorder, den der Patient an seinem Gürtel trägt. Über eine Dauer von etwa acht Stunden werden 50 bis 60.000 Bilder zu einer Videosequenz zusammengefügt, die bei der Auswertung die Wanderung der Kapsel durch den Dünndarm nachempfinden lässt. Die Untersuchung kann ambulant durchgeführt werden. Die einzig notwendige Vorbereitung besteht darin, dass der Patient vor Beginn der Untersuchung eine definierte Nüchternperiode einhalten muss. Die nur einmal verwendbare Kapsel wird am Untersuchungsende auf natürlichem Wege ausgeschieden.

Doch die Kapselendoskopie ersetzt nicht die konventionelle Magen- Darmspiegelung. Vielmehr ist sie eine mögliche ergänzende Untersuchung, die mit sehr hohen Kosten verbunden ist.

 

Schema der M2A-Kapsel: 1. opitsches Fenster, 2. Linse, 3. Beleuchtungs-LEDs, 4. CMOS Kamera, 5. Batterien, 6. Sender, 7. Atenne