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Angio E
ANGIO E
 

Zur Gefäßuntersuchung gehört bei uns auch eine Angio e-Untersuchung.
Das AngE wurde entwickelt um periphere Durchblutungsstörungen rasch, sicher, kostengünstig und ohne unnötige Patientenbelastung zu diagnostizieren. Die aufwendigere, untersucherabhängige und mühsam zu dokumentierende Dopplerdruckmessung gehört somit der Vergangenheit an. Mittels des Gesenius-Keller-Messprinzips werden die Pulsationen bei unterschiedlichen Staudrücken aufgezeichnet. Die maximalen Ausschläge markieren den Mittleren Arteriellen Blutdruck, welcher zwischen oberen und unteren Extremitäten ins Verhältnis gesetzt wird. Das Resultat ist ein Index, ähnlich dem Ankle Brachial Index (ABI). Das System ermöglicht die 8-kanalige Simultanmessung an Fingern und Zehen, Handgelenk und Knöchel und/oder Oberschenkel und Knöchel. Die Zeitdifferenz zwischen den bisher üblichen Messungen (zuerst an Armen, dann an den Beinen) führte durch Blutdruckschwankungen des Patienten oftmals zu einem verfälschten Dopplerindex. Durch die Simultanmessung kann dieser Fehler ausgeschlossen werden.

Zusätzlich ergibt sich die Möglichkeit auch zeitliche Gegenüberstellungen der Extremitäten durchzuführen. Bei Patienten, die an Diabetes leiden ergibt sich häufig das Problem, dass bei einer vorhandenen Gefäßversteifung (Mediasklerose) keine zuverlässigen Druckwerte mehr ermittelt werden können. Durch die Messung an Fingern und Zehen (in diesen Gefäßen liegt eine Mediasklerose nur in weniger als 1% der Fälle vor) kann auch bei Diabetikern eine rasche und sichere Abklärung des Gefäßstatus erfolgen. Diese Früherkennung erspart den betroffenen Patienten viele Komplikationen.