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 HERZINSUFFIZIENZ
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HERZKATHETER-INTERVENTION
 

Eingriffe mit dem Herzkatheter können die Beschwerden von Patienten mit verengten Kranzarterien, einer koronaren Herzkrankheit, zwar rasch lindern. Die Gefahr von schweren Herzattacken lässt sich hiermit aber nicht vermindern. Zu diesem für etliche Fachleute unerwarteten Schluss kommt zumindest eine Studie namens Courage, an der 50 Zentren in den Vereinigten Staaten und Kanada mitgewirkt haben. Einbezogen wurden rund 2300 größtenteils männliche Patienten mittleren Alters, die an einer stabilen koronaren Herzkrankheit litten. Als stabil bezeichnet man die Erkrankung, wenn die für die Beschwerden verantwortlichen Gefäßablagerungen – die Plaques – mit einem dicken Bindegewebsmantel umgeben sind. Es besteht dann keine unmittelbare Gefahr, dass sie einen Infarkt auslösen.

Bei der Studie wurden 2287 Koronarpatienten von 1999-2004 beobachtet. Die erste Hälfte der Patienten wurde einer technischen Therapie (Koronardehnung) unterzogen und medikamentös behandelt, die zweite Gruppe wurde nur medikamentös behandelt und unterzog sich einer intensiven Veränderung des Lebensstils. Das Ergebnis war, dass beide Gruppen ungefähr gleich abschnitten, das heißt, es werden sicher zu viele Interventionen (mechanische Reparaturen) an Herzkranzgefäßen vorgenommen. Dabei ist es wichtiger, dass Patienten ihren Lebensstil ändern und alle vom Arzt vorgeschriebenen Medikamente insbesondere Herzaspros, Cholesterinsenker, Beta-Blocker, Ace-Hemmer und Sartan lückenlos über Jahre genau einnehmen. Wenn sie weitere Ergebnisse dieser Studie interessieren, lesen Sie bitte unter www.kardiovaskulaer.de nähere Informationen über die Courage Studie.

Herzinsuffizienz