Textversion
Sie sind hier: Erkrankungen Herzinsuffizienz Gewebedoppler  
 HERZINSUFFIZIENZ
LCZ 696
Gewebedoppler
Anatomie
Symptome
BNP-Test
 ERKRANKUNGEN
Herzinsuffizienz
Bluthochdruck
Osteoporose
Erhöhtes Cholesterin
Helicobakter
Colitis ulcerosa
Morbus Crohn
Polypen und Adenome
Darmkrebs
NEUER HERZULTRASCHALL IN UNSERER PRAXIS

Herzinsuffizienzdiagnostik

Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung des zunehmenden Alters. Bis in den 90er Jahre verstanden wir unter Herzinsuffizienz vorwiegend das Versagen der Pumpfunktion des Herzens. Nun gibt es den Befund diastolische Herzinsuffizienz, darunter verstehen wir ein vermehrtes Nachlassen der Erschlaffungsfähigkeit des Herzmuskels, also eine zunehmende Starre des Herzens. Das Herz versagt in der Füllungsphase und kann das ursprüngliche Füllungsvolumen nicht mehr aufnehmen.

In diesem Zustand kann die Pumpfunktion völlig normal sein und damit eine normale Herzfunktion vortäuschen. Auch die diastolische Herzinsuffizienz führt zu ähnlichen Symptomen wie die systolische. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab, schon bei leichter Belastung kommt es zur Kurzatmigkeit, es tritt vermehrtes Herzklopfen oder unregelmäßiger Herzschlag auf. Die Diagnose kann durch Ultraschalluntersuchungen gut erfasst werden.

Immer mehr Studien werden zu diesem Krankheitsbild publiziert, und der GEWEBEDOPPLER, eine neue Ultraschalltechnik, wurde zu diesem Zweck entwickelt. Mit dieser dopplersonographischen Untersuchung wird nicht nur die Strömung des Blutes im Hohlraum gemessen, sondern es wird die Strömungsgeschwindigkeit des Gewebes und der Abfall der Druckwerte, die sogenannte Entspannungsphase beziehungsweise Entspannungszeit, gemessen.

Mit unserem neuen Ultraschallgerät können wir diese Messwerte erheben. Über die Mitralklappe werden die Blutströmungsgeschwindigkeit und die Gewebegeschwindigkeit gemessen, bei klinischem Verdacht kann die diastolische Herzinsuffizienz exakt bestätigt und entsprechend behandelt werden.