Textversion
Sie sind hier: Erkrankungen Polypen und Adenome  
 ERKRANKUNGEN
Herzinsuffizienz
Bluthochdruck
Osteoporose
Erhöhtes Cholesterin
Helicobakter
Colitis ulcerosa
Morbus Crohn
Polypen und Adenome
Darmkrebs
DICKDARM-ADENOME

Veränderungen der Darmschleimhaut

Man weiß heute, dass Darmkrebs seinen Ursprung in mehr als 95 Prozent der Fälle in Schleimhautwucherungen hat. Die kleinen, gutartigen Wucherungen werden Polypen genannt, diejenigen, aus denen sich bösartige Tumore entwickeln können, Adenome. Die Ursache für die Entstehung dieser Adenome ist bis heute nicht sicher geklärt, stseht jedoch wahrscheinlich vor allem mit den Ernährungsgewohnheiten in Zusammenhang. Gesichert ist, dass Menschen mit Übergewicht mit Diabetes Typ II häufiger betroffen sind.

Nur sehr wenige Adenome entarten, jedoch steigt das Risiko mit zunehmender Größe der Adenome an. Die meisten Adenome können ohne Operation gleich während einer Darmspiegelung (Koloskopie) entfernt werden. Dazu behilft man sich einer kleinen Drahtschlinge, die aus dem Untersuchungsgerät, dem Endoskop, ausgefahren werden kann und mit der das Adenom "eingefangen" wird. Anschließend wird es mittels Strom von der Basis abgetrennt und die Abtragungsstelle damit gleichzeitig verschorft. In seltenen Fällen kann das Adenom auch mittels Hitzeanwendung (zum Beispiel Laser) entfernt werden oder muss (meist bei sehr großen Adenomen) chirurgisch angegangen werden. In der Regel kann das abgetrennte Adenom über das Endoskop mit einem speziellen Instrument geborgen und anschließend feingeweblich untersucht werden.